Umweltproduktdeklarationen (EPDs)

Transparente, verifizierte Daten für nachhaltige Entscheidungen

Umweltproduktdeklarationen (EPDs) liefern transparente, vergleichbare und von unabhängigen Dritten verifizierte Informationen über die Umweltauswirkungen unserer Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus. Basierend auf Ökobilanzierungen (LCAs) und in Übereinstimmung mit internationalen Standards bieten sie Planern, Ingenieuren und Anlagenbesitzern eine zuverlässige Grundlage für die Planung und Dokumentation nachhaltiger Wasserinfrastruktur.

EPDs verstehen

Warum EPDs wichtig sind

Eine Environmental Product Declaration (EPD) ist eine Umweltproduktdeklaration, die transparente und geprüfte Daten über die Umweltauswirkungen eines Produkts während seines Lebenszyklus liefert. Sie dokumentiert Umweltauswirkungen, Systemgrenzen, Methodik, Lebenszyklusphasen (z. B. A1–A5) sowie technische Produktspezifikationen.

Im Gegensatz zu Umweltlabels (z. B. Blauer Engel, EU Ecolable, Fairtrade) bewertet oder zertifiziert eine EPD nicht die Nachhaltigkeit eines Produkts. Sie liefert faktenbasierte, quantitative Daten, ist also eine Deklaration – keine Bewertung.

Basis jeder EPD ist eine LCA (Life Cycle Assessment, dt. Lebenszyklusanalyse), die wissenschaftliche Methode zur Bewertung der Umweltauswirkungen eines Produkts über seinen gesamten Lebensweg, regelbasiert erstellt auf Grundlage der EN 15804. EPDs übersetzen diese komplexen Umweltdaten in ein strukturiertes, vergleichbares Format.

Für nachhaltige Infrastrukturentscheidungen sind diese Daten und die daraus resultierende Transparenz unerlässlich.

EPDs helfen dabei:

Was Transparenz ausmacht

Nicht alle EPDs sind gleich

EPDs folgen strengen internationalen Standards wie EN 15804 und ISO 14025. Die Deklarationen unterscheiden sich jedoch hinsichtlich Umfang, Systemgrenzen und zugrunde liegenden Annahmen. Um sie korrekt zu nutzen, ist es wichtig zu verstehen, wie sie erstellt und verifiziert werden.

Glaubwürdige EPDs sind:

Wichtig: Achten Sie auf eine Registriernummer und das Prüfzeichen. (Bsp.: Norge EPD-Norway (Amiblu registriert))

Nur EPDs, die diese Kriterien erfüllen, ermöglichen fundierte und faire Vergleiche zwischen Produkten und Systemen.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist bei der Arbeit mit EPDs zu beachten?

Eine Umweltproduktdeklaration (EPD) liefert transparente und verifizierte Daten über die Umweltauswirkungen eines Produkts während seines gesamten Lebenszyklus. Sie umfasst in der Regel den CO₂-Fußabdruck (GWP), den Energie- und Wasserverbrauch, das Abfallaufkommen, die abgedeckten Lebenszyklusphasen sowie Produktspezifikationen. Eine EPD ist eine Deklaration, kein Label oder eine Bewertung.

Nein. Jede EPD muss spezifischen Produktkategorieregeln (PCRs) entsprechen und von einer zugelassenen dritten Stelle gemäß ISO 14025 verifiziert werden. Die Verifizierung gewährleistet Konsistenz, Glaubwürdigkeit und Vergleichbarkeit.

Wichtig: Auch die betrachtete Phase (cradle-to-gate vs. cradle-to-grave), die Methode und die Rahmenbedingungen müssen berücksichtigt werden.

Eine LCA (Life Cycle Assessment, dt. Lebenszyklusanalyse) ist die wissenschaftliche Methode zur Bewertung der Umweltauswirkungen eines Produkts über seinen gesamten Lebensweg, regelbasiert erstellt auf Grundlage der EN 15804.

Die EPD dokumentiert auf regelbasierte Weise (ISO 14025) die LCA und dient der Kommunikation der Ergebnisse. Sie basiert direkt auf den Ergebnissen einer LCA und macht diese transparent und ggf. vergleichbar.

Amiblu erstellt für jedes Hauptprodukt eine detaillierte LCA unter Berücksichtigung der Rohstoffe, Produktion, Transport und Nutzung. Die daraus resultierenden Daten werden dann in einer EPD zusammengefasst, die über das anerkannte Programm EPD-Global registriert und veröffentlicht wird.

Rohrsysteme kommen in langlebigen Infrastrukturen zum Einsatz. Entlang ihres Lebenszyklus entstehen dabei Umweltauswirkungen unterschiedlicher Ausprägung. EPDs ermöglichen es, die Umweltauswirkungen während der Planung zu bewerten, Anforderungen z.B. in Ausschreibungen und Zertifizierungen (z. B. BREEAM, DGNB) zu erfüllen und Materialien objektiv zu vergleichen.

Cradle-to-gate: Betrachtet die Umweltauswirkungen von der Rohstoffgewinnung bis zum Werkstor

Cradle-to-grave: Deckt den gesamten Lebenszyklus ab, inklusive Nutzung, Wartung und Entsorgung

Für Infrastrukturprojekte ist cradle-to-grave relevanter, da es die gesamte Systemwirkung abbildet. Einige EPDs beschränken sich auf cradle-to-gate – beachten Sie daher die Systemgrenzen in der jeweiligen EPD.

Wichtig: Die Systemgrenzen der EPDs von Amiblu sind grundsätzlich als „cradle-to-grave“ einzuordnen, auch wenn einzelne Phasen gemäß den einschlägigen PCR-Anforderungen rechtmäßig mit Null angegeben werden.

Einige Phasen werden mit Null angegeben, da sie gemäß der relevanten PCR nicht anwendbar sind oder nur vernachlässigbare Auswirkungen haben. Beispielsweise erfordern GFK-Rohre kaum Wartung, und die Auswirkungen am Ende der Lebensdauer können nach den aktuellen Regeln mit Null angegeben werden.

Die Wartung wird als „0“ oder „MND“ angegeben, da das gewählte Szenario davon ausgeht, dass keine Wartung stattfindet, die CO₂ oder andere Auswirkungen verursachen würde. Das Ende der Lebensdauer wird als „0“ angegeben, da davon ausgegangen wird, dass die Rohre im Boden verbleiben; wäre eine Entfernung erforderlich, wären die Auswirkungen deutlich höher.

Amiblu EPD-Phasen

Allgemeine EPD-Module gemäß EN 15804

Sie sind nur dann vergleichbar, wenn Systemgrenzen, PCRs und Funktionseinheiten übereinstimmen. Vergleiche ohne methodische Angleichung sind wissenschaftlich nicht valide.

Tipp: Überprüfen Sie stets die anwendbare PCR und stellen Sie sicher, dass die verglichenen EPDs identische Standards (z. B. EN 15804 +A2) und dieselben Lebenszyklusmodule verwenden.

Eine produktspezifische EPD liefert transparente und belastbare Umweltinformationen, die auf den tatsächlichen Eigenschaften und dem Lebenszyklus des jeweiligen Produkts beruhen – nicht auf Durchschnittswerten.
Das ist entscheidend, da Produkte mit ähnlicher Funktion unterschiedliche Umweltwirkungen haben können (z. B. durch Materialwahl oder Transportweg) und Zertifizierungssysteme (wie LEED oder BREEAM) oft produktbezogene EPDs verlangen. Zusätzlich liefern sie genauere und nützlichere Daten, auf deren Basis Planer fundiertere Entscheidungen treffen können, wie z. B. zur CO₂-Optimierung im Projekt.

Ein Product Carbon Footprint (PCF) quantifiziert die gesamten Treibhausgasemissionen eines Produkts über seinen Lebenszyklus hinweg, wobei der Schwerpunkt speziell auf seinem Treibhauspotenzial (GWP) liegt. Das GWP misst, wie viel Wärme ein Treibhausgas im Vergleich zu CO₂ über einen definierten Zeitraum (typischerweise 100 Jahre) in der Atmosphäre zurückhält, und wird in Ökobilanzen häufig verwendet, um die Klimaauswirkungen von Materialien und Prozessen zu vergleichen – niedrigere Werte deuten auf einen geringeren Beitrag zum Klimawandel hin.

Dies macht PCFs besonders effektiv für den Vergleich von Klimaauswirkungen und die Hervorhebung von Innovationen im Bereich der CO₂-Reduzierung. Im Gegensatz dazu basiert eine Umweltproduktdeklaration (EPD) ebenfalls auf der Ökobilanz, bietet jedoch eine umfassendere Bewertung mit mehreren Auswirkungen, die zusätzliche Indikatoren wie Ressourcenverbrauch, Wasserverbrauch und Versauerung gemäß Normen wie ISO 14025 abdeckt. Dieser umfassende Ansatz liefert zwar ein vollständigeres Umweltprofil, kann es jedoch erschweren, spezifische klimabezogene Vorteile, wie das Kohlenstoffspeicherpotenzial biobasierter Materialien, klar hervorzuheben.

Amiblu nutzt daher den PCF zur Qualifizierung seiner PROX-Lösungen, da er die Vorteile biobasierter Harze deutlich erfasst, die während ihrer Wachstumsphase CO₂ absorbieren und als negative Emissionen verbucht werden können. Unsere PCF-Methodik entspricht der ISO 14067 und wurde vom TÜV unabhängig verifiziert. Sie wird zusätzlich durch den in der chemischen Industrie weit verbreiteten Massenbilanzansatz gestützt. Dieser erfasst den Anteil biobasierter Materialien in einem gemischten Produktionsprozess und stellt sicher, dass eine entsprechende Menge bestimmten Produkten wie PROX zugeordnet wird. Auf diese Weise können nachwachsende Rohstoffe in großem Maßstab effizient genutzt werden, während ihre Auswirkungen auf den CO₂-Fußabdruck des Produkts weiterhin transparent widergespiegelt werden.

Die EPDs von Amiblu sind bei anerkannten Programmbetreibern wie EPD-Global und dem International EPD System registriert.

Unsere LCA-Plattform

Verifizierte Lebenszyklusdaten für über 1.200 Amiblu GFK-Produkte

Amiblu hat eine der umfassendsten Plattformen für Lebenszyklusanalysen (LCA) in der GFK-Rohrindustrie aufgebaut. Wir haben LCAs für mehr als 1.200 Produkte erstellt und diese Studien in standardisierte EU-Umweltproduktdeklarationen (EPDs) zusammengefasst.

Jede EPD basiert auf unabhängig verifizierten Ökobilanzdaten und bezieht sich auf spezifische Rohrdimensionen und Steifigkeitsklassen. Dies ermöglicht Planern und Anlagenbesitzern:

Amiblu EPDs werden in der Regel gemäß den einschlägigen PCRs als „Cradle-to-Grave“-Bewertungen klassifiziert. Einige Lebenszyklusphasen können als Null ausgewiesen werden, wenn sie nicht anwendbar sind oder gemäß der Norm nur eine vernachlässigbare Auswirkung haben.

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Amiblu Umweltproduktdeklarationen

Hobas Rohre PN1

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ProduktDNPNSNEPD
Hobas Sewer Pipe with FWC coupling250-350110000Download PDF
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Hobas Sewer Pipe with FWC coupling500-750110000Download PDF
Hobas Sewer Pipe with FWC coupling860-1500110000Download PDF
Hobas Sewer Pipe with FWC coupling800-1500110000, 16000, 20000Download PDF
Hobas Sewer Pipe with FWC coupling1000-1500110000-20000Download PDF
Hobas Sewer Pipe with FWC coupling1535-3600110000Download PDF
Hobas Sewer Pipe with FWC coupling1535-3600110000, 16000, 20000Download PDF
Hobas Sewer Pipe with Spigot-Coupling500-75015000Download PDF
Hobas Sewer Pipe with Spigot-Coupling800-140015000Download PDF

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Flowtite Sewer Pipe with coupling300-700110000Download PDF
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Hobas Pressure Pipe with Spigot-Coupling2002-810000-16000Download PDF
Hobas Pressure Pipe with Spigot-Coupling500-3600610000Download PDF
Hobas Pressure Pipe with Spigot-Coupling700-3600620000Download PDF

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Flowtite Pressure Pipe with coupling300-40065000, 10000Download PDF
Flowtite Pressure Pipe with coupling450-70065000, 10000Download PDF
Flowtite Pressure Pipe with coupling800-200065000, 10000Download PDF
Flowtite Pressure Pipe with coupling210065000, 10000Download PDF
Flowtite Pressure Pipe with coupling300-500105000Download PDF
Flowtite Pressure Pipe with coupling600-1200105000Download PDF
Flowtite Pressure Pipe with coupling1200-4000105000Download PDF
Flowtite Pressure Pipe with coupling300-4001010000Download PDF
Flowtite Pressure Pipe with coupling450-6001010000Download PDF
Flowtite Pressure Pipe with coupling700-34001010000Download PDF
Flowtite Pressure Pipe with coupling300-500165000Download PDF
Flowtite Pressure Pipe with coupling600-3400165000Download PDF
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Hobas Jacking Pipe with Steel Sleeve500-1200134000-80000Download PDF
Hobas Jacking Pipe with Steel Sleeve1280-2000134000-80000Download PDF
Hobas Jacking Pipe with Steel Sleeve700-1500164000-160000Download PDF

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