Präzise GFK-Rohrherstellung für hohe Steifigkeit und langfristige Leistungsfähigkeit.
Die Rohrwand wird Schicht für Schicht in einem exakt gesteuerten Prozess von außen nach innen aufgebaut. Das Ergebnis ist eine gleichmäßige Wandstärke über die gesamte Rohrlänge bei präzisem Außendurchmesser sowie eine hohe Längsdruckfestigkeit – ideal für anspruchsvolle Anwendungen wie den Rohrvortrieb.
Durch die dreidimensionale chemische Vernetzung des duroplastischen Harzes behalten die Rohre auch bei erhöhten Temperaturen ihre Formstabilität. Der Sandwichaufbau der Wandstruktur sorgt zudem für hohe Belastbarkeit und ermöglicht eine gezielte Anpassung der Festigkeit an die jeweiligen Beanspruchungsrichtungen.
Wandaufbau* eines Hobas GFK-Rohrs:
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Das Rohr wird schrittweise in einer rotierenden Matrize von außen nach innen aufgebaut. Nach dem Einbringen aller Materialien wird die Rotationsgeschwindigkeit erhöht. Zentrifugalkräfte von bis zu 75 g pressen das Material gegen die Matrizenwand, wodurch es entgast, verdichtet und ausgehärtet wird.
Dieser Schleuderprozess sorgt für eine absolut kreisrunde Geometrie, eine homogene Struktur und eine gleichmäßige Wanddicke über die gesamte Rohrlänge. Während der Aushärtung bleibt die Form in Bewegung, um eine präzise Rundheit sowohl innen als auch außen sicherzustellen.
Das Ergebnis ist ein Rohr mit exakt definiertem Außendurchmesser, gleichmäßiger Wandstärke und hoher Längsdruckfestigkeit – besonders vorteilhaft für Anwendungen wie den Rohrvortrieb. Nach der Aushärtung wird das Rohr entnommen, die Enden werden zugeschnitten und angefast. Abschließend wird an einem Rohrende eine Kupplung (Muffe) montiert.
Während des gesamten Produktionsprozesses werden alle Materialmengen kontinuierlich überwacht und mit den vorgegebenen Konstruktionswerten abgeglichen. Dadurch ist jedes Rohr hinsichtlich eingesetzter Rohstoffe vollständig rückverfolgbar und entspricht höchsten Qualitätsanforderungen.
| Hauptmaterialien | Harz, Glasfasern, Sand |
|---|---|
| Hauptmaterialien | Harz, Glasfasern, Sand |
| Betriebstemperatur | -50 °C bis +70 °C, höhere Temperaturen können für einzelne Projekte in Betracht gezogen werden |
| Standardlängen | 6 und 3 m, andere Längen auf Anfrage |
| Druckbereich | PN 1-24 |
| Korrosionsschutz | nicht erforderlich, da die verwendeten Materialien von Natur aus korrosionsbeständig sind |
| Hydraulische Rauheit | k = 0,01–0,016 mm (Colebrook-White) |
| Wasserstrahlbeständigkeit | getestet gemäß DIN 19523 |
Die Zentrifugalkraft presst alle Rohstoffe gegen die Formwand und erzeugt so eine extrem dichte Verbundstruktur mit gleichmäßiger Wandstärke und hervorragender struktureller Integrität.
Die Rotation innerhalb der Matrize gewährleistet präzise Rundheit, exakte Außendurchmesser und eine kontrollierte Wandgeometrie – unerlässlich für Microtunneling und ähnliche Anwendungen.
Die harzreiche Innenschicht sorgt für eine sehr glatte innere Rohroberfläche mit geringer hydraulischer Rauheit und sehr hoher Langzeitbeständigkeit gegen Abrieb und chemische Einflüsse.
Die Sandwichwandkonstruktion und die optimale Materialverdichtung sorgen für eine hohe Ringsteifigkeit, wodurch das Rohr hohen Bodenlasten, Grundwasserdruck und anspruchsvollen Einbaubedingungen problemlos standhält.
Um die Präsenz der Hobas Technologie für geschleuderte GFK-Rohre in Nordamerika zu stärken, arbeitet Amiblu eng mit seinem exklusiven Produktionslizenznehmer HOBAS Pipe USA zusammen. HOBAS Pipe USA bedient den gesamten US-Markt sowie den englischsprachigen Teil Kanadas und gewährleistet eine hochwertige lokale Produktion, technisches Fachwissen und zuverlässigen Kundensupport.