Produktionsende bei Amiblu Niederlassung Trollenhagen verläuft nach Plan
Trollenhagen, 27.02.2026 – Amiblu, der führende Anbieter von GFK-Rohrsystemlösungen für Infrastrukturprojekte in Europa, informiert zum schrittweise geplanten Auslaufen der Produktion am Standort Trollenhagen. Belegschaft und Öffentlichkeit wurden im November 2025 über die geplanten Umstrukturierungen informiert, die Teil einer strategischen Konsolidierung und Optimierung der europäischen Fertigungsstruktur von Amiblu sind. Dies wurde notwendig, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und die Unternehmensstrategie an aktuelle Marktentwicklungen anzupassen.
Zum gegenwärtigen Stand berichtet Mario Frieben, Geschäftsführer von Amiblu Deutschland: „Wir werden die Produktion am Standort Trollenhagen wie vorgesehen zum 31. März 2026 auslaufen lassen. Nach dieser teilweisen Stilllegung des Standorts werden auf Fertigungsseite nur noch Rückbauarbeiten durchgeführt. Wie vorgesehen bleiben Teile der Verwaltung – Controlling, Marketing und Buchhaltung – am Standort erhalten. Dies wurde im abgeschlossenen Interessensausgleich mit dem Betriebsrat schriftlich fixiert. Auch der zweite deutsche Produktionsstandort in Döbeln bleibt unberührt von unseren derzeitigen Maßnahmen.“
Im Rahmen der geplanten Umstrukturierung wurden ab Anfang November 2025 intensive und konstruktive Gespräche mit dem Betriebsrat geführt, die im Ergebnis noch vor Weihnachten 2025 zu einem vollumfänglichen Interessensausgleich, Sozialplan und einer gesonderten Betriebsvereinbarung geführt haben.
„Unsere Vereinbarung mit dem Betriebsrat geht weit über das rechtlich notwendige Maß hinaus. So wurden großzügige Abfindungen vereinbart und für Menschen mit Behinderungen weitere Sonderzahlungen genehmigt. Außerdem haben wir den betroffenen Mitarbeitenden angeboten, zum Standort Döbeln zu wechseln, sofern möglich. Schließlich fanden auch mehrere Termine mit der Agentur für Arbeit am Standort statt, um die ausscheidenden Kolleginnen und Kollegen bestmöglich bei der Neuorientierung zu unterstützen. Die Gründung einer eigenen Transfergesellschaft hat sich dabei als nicht notwendig herausgestellt.“
„Amiblu hat damit als Arbeitgeber in der Region Verantwortung übernommen und steht natürlich auch weiter zu seiner Verantwortung als starker Wirtschaftspartner in Europa. Wir sind unseren Mitarbeitenden in Trollenhagen dankbar für ihr langjähriges Engagement“, so Frieben abschließend.


